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Diese Seite beschäftigt sich mit meiner kleinen Sammlung an Ampeln und anderer, vornehmlich elektrischer, Stadtmöblierung aus Hamburg.

Als erstes will ich einmal versuchen, die Frage zu beantworten, "Wieso sammelt der Ampeln und solchen Schrott"?

DIE Antwort auf diese Frage gibt es leider nicht, aber sicher hat zu meiner Leidenschaft beigetragen, dass ich schon in jüngsten Jahren, ich bin Baujahr 1977, gerne mit Bus und Bahn durch Hamburg gefahren bin, wo es damals schon einiges zu sehen gab, was nicht jeder im Wohnzimmer hat, was aber typisch hamburgisch ist. Ich habe schon damals manche Ampeln und Straßenschilder näher betrachtet, als man es eigentlich bräuchte. Um 1988 bekam ich dann meine erste "Ampel", Das Wort Ampel ist eigentlich verkehrt, denn es müsste eigentlich Signalgeber heißen. Allerdings war es keine Ampel, sondern nur ein grünes Männchen. Aber wie ich damals nun mal war, und heute noch bin, reichte mir das natürlich nicht, und ich organisierte mir einen Signalgeber, den ich fortan mit dem grünen Männchen ausgestattet ließ, als weiteres Symbol gab es zum grünen Männchen nun noch ein rotes dazu, und der erste Signalgeber war fertig.





































Um diesen Signalgeber zu bauen, bekam ich damals einen Signalgeber Rot-Gelb-Grün, bei dem die "rote Kammer" durch einen Unfall beschädigt war. Nachdem ich die zerstörte Kammer entfernt hatte, was durch diese Modulbauweise ganz einfach geht, montierte ich noch das grüne und das rote Männchen, und fertig war mein erster Signalgeber. Die Aufname stammt vom Februar 2006 und entstand in unserem damaligem Kleingarten.

Anfang der 90er Jahre kamen dann noch ca. 2 weitere Ampeln dazu, doch die ganze Sache schlief ein. Bis meine Eltern Mitte der 90er einen Kleingarten bekamen, der sich zur Präsentation meiner Exponate hervorragend eignete. Mein Vater wollte damals auch noch eine Laterne zur Beleuchtung des Weges zu unserem Garten, die ich ihm beschaffte. Es handelte sich dabei um eine Leuchte, die in dieser Bauart in Hamburg sehr häufig zu finden ist. Aufgrund Ihrer Form nenne ich sie immer "Pilzleuchte". Allerdings war die Laterne meinem Vater dann doch zu groß, und er entschied, dass der Weg auch weitere 5 Jahre unbeleuchtet sein sollte. Im Jahre 2002 fielen meiner Mutter, mein Vater verstarb zwischenzeitlich, dann beim Aufräumen unseres Schuppens die Einzelteile der Laterne in die Hände. Als meine Mutter meinte, dass sie jetzt wohl entsorgt werden könne, setzte ich mich durch, und besorgte einen originalen Mast aus Hamburg, der für diese Laternen üblicherweise verwendet wird. Dieser wurde dann mit der Laterne zusammen montiert, und wurde mit einem einzelnen Signalgeber, der an einem Spalier befestigt war, zu unserer Wegebeleuchtung.

                                                                                               

Nachdem der Mast gestrichen war, erstrahlt er nun in neuem Grau in unserem Garten, hier im Jahre 2006. Im Mast befand sich eine, von uns eingebaute, Steckdose, die unser damaliger Nachbar zur Stromversorgung seiner Laube nutzte, deshalb auch das Kabel, das Links aus dem Mast kommt.

Zusätzlich zu der Laterne gab es seinerzeit noch einen Strahler, der, wie oben angedeutet, aus einem Signalgeber rekrutiert wurde.


Bei der Installation der Elektrik stellte ich allerdings fest, dass das Gehäuse des Signalgebers, die sogenannte "Wanne" ein großes Loch aufwies, um vormals einen Unterputz Lichtschalter aufzunehmen. Da erinnerte ich mich an meine alte Beschaffungsquelle, ich fuhr dort hin und stöberte, lange Rede, kurzer Sinn, es war um mich geschehen, und fortan wuchs meine Sammlung. Da ich nicht die Geschichte jedes einzelnen Stückes erzählen will, lasse ich hier stellvertretend Bilder sprechen.


210 mm Signalgeber als Beleuchtung im Februar 2006.


300 mm SG mit einem roten Kreuz, und einem grünen Pfeil, wie er im Hamburger Elbtunnel üblich ist. Die Aufnahme stammt auch vom Februar 2006.


Dieser Signalgeber ist eines meiner Schmuckstücke, ihn habe ich so gut, wie neuwertig bekommen, allerdings fehlten die Türen, das sind die Teile mit den Gläsern,sowie die Schuten, das sind die großen Blenden über den Gläsern. Die Türen fand ich ebenso neuwertig wie auch die Schuten von anderen Signalgebern, nach weiterem Suchen im Schrott. Die Besonderheit an diesem SG ist die Niedervolttechnik mit Doppel - Trafos. Dabei sind in jeder Wanne zwei Trafos auf einer Grundplatte montiert, außerdem gehören zu diesem SG besondere Gläser,die nicht nur senkrechte und diagonal Linien aufweisen, sondern zusätzlich noch waagerechte. Damit man diesen Signalgeber auch passend repräsentieren kann, besorgte ich noch einen Mast, der aus dem Hamburger Umland stammt, die Normhöhe solcher Masten von 3,30 Metern erzwingt eine Mastverlängerung, die oben zu sehen ist.  Dieses Bild entstand im August 2005.


Ein weiterer Signalgeber befand sich auf unserer Terrasse.

Als dann 2005 meine Sammlung schon etwas größer war, reifte die Idee, diese Signalgeber durch eine Steuerung miteinander zu koppeln und in Abhängigkeit zu schalten. Da im alten Garten der Eingang gut 40 Meter von der Laube entfernt lag, sollte die Steuerung als eine Art, visuelle, Türklingel fungieren. Zu meinem Glück fand ich kurze Zeit später im Altstoff einen kleinen abgängigen Masten, der mit einem Anforderungstaster versehen, z. B. auf großen Mittelinseln eingebaut wurde. Der Taster war noch in Ordnung, und der Mast erhielt einen neuen Anstrich, danach wurde auch er, neben dem Eingang, eingegraben.


Hier der Pfosten im Größenvergleich zu einem Fußgänger.

Es sollte noch bis Sommer 2006 dauern, ehe eine funktionierende Steuerung vorhanden war. Diese hat dann aber sofort richtig funktioniert.  Der Ablauf war folgender: Ein Besucher hat mit dem obigen Taster ein Signal angefordert, der Besucher bekam eine Quittierung, indem das rote Männchen kurz blinkte. Danach ging das Straßensignal, (die beiden obigen SG), auf rot, und nach kurzer Zeit bekam der Fußgänger für ca. 30 Sekunden grün. Eine Klingel war zwar seinerzeit schon vorgesehen, aber nie installiert. Danach ging die Anlage wieder in den Ausgangszustand, Straße grün, Fußgänger rot. Da der SG von ganz oben ungünstig platziert war, und etwas klein auf die Entfernung war, wurde zusätzlich noch an der Veranda unseres Gartens ein großer Signalgeber montiert, der analog dem kleinen arbeitete.


Dieses ist der zusätzlich montierte Fußgänger Signalgeber.

Ein Bild der geöffneten Steuerung kurz vor Ihrer Demontage am alten Platz ist hier zu sehen:


Wie ich eingangs erwähnte, sammle ich allerdings nicht nur alte Ampeln. Schon früh reizte es mich, einen sogenannten "Flaschenmast" zu besitzen, wie er in Hamburg früher obligatorisch war, und er auch heute noch in Hamburg häufig zu finden ist. Eine sehr bekannte Lackierung dieser Masten ist RAL 7001 "Silbergrau" bis kurz über die Verjüngung, und daran anschließend RAL 9010 "Reinweiß" bis zur Spitze. Den Namen bekamen diese Masten durch ihre markante Form. Leider werden sie heutzutage nicht mehr verwendet. Es kommen dann einfache Pfosten  aus verzinktem Stahlrohr zum Einsatz. Diesen Mast habe ich 2005 mitsamt dem Schild bekommen, da das gesamte Verkehrszeichen durch Baumaßnahmen abgängig wurde. Bei dem Schild handelt es sich um ein Überholverbotszeichen mit der Nummer 277 und es bedeutet genau: Überholverbot für Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 t. Außerdem gehörte zu diesem Schild der Zusatz "Ausgenommen Landwirtschaftliche Fahrzeuge". Nachdem ich das Schild gereinigt, und den Mast entrostet und neu lackiert habe baute ich ihn  dann  ein.


Hier ist der Mast im Sommer 2005 gerade abgeladen worden, und wartet auf Aufarbeitung.

Zu meiner Sammlung zählen auch Straßenschilder, von denen ich allerdings nur zwei besitze. Diese beiden fand ich auf einem Bauhof der Stadt. Ich konnte sie mitnehmen, da sie verschrottet werden sollten. Trotzdem das eine Schild noch ganz passabel im Zustand ist, werden diese Schilder nicht mehr montiert, da man mittlerweile auf günstigere, bedruckte Schilder übergegangen ist.


Ein weiteres Schild meiner Sammlung ist wirklich ein sehr liebenswertes Hamburger Unikum das Schild ist ca. 110 cm X 110 cm. groß,und stammt vermutlich aus den 50er, oder 60er Jahren. Dieses Schild bekam ich ebenfalls von einem Bauhof, der geschlossen wurde, weshalb dann auch dieses Schild entsorgt worden wäre:


Dieses Schild ist ein "Bruder" von meinem, meines ist in besserem Zustand und der Rand ist auch noch blau. "Anners geiht dat nich!" , heißt soviel wie: "Anders geht es nicht!" Das Schild soll also auf amüsante Art und Weise um Verständnis bitten, wenn irgendwo gebaut wird. Eine Erklärung zu dém Motiv gebe ich nicht,da ich denke, dass sich der Sinn der Zeichnung jedem erschließt.

Zu guter Letzt gehört zu meiner Sammlung noch ein alter Hamburger Haltestellenmast mit "Fahne", also dem Schild auf dem "HHA" steht,wobei HHA für Hamburger Hochbahn AG steht und das "H" zu finden ist. Zusätzlich dazu existiert noch ein Fahrplanhalter, wie er an diesen Masten zu finden war, In diesem Gestell befinden sich 5 Klappseiten auf denen jeweils zwei DIN A4 Seiten Rücken an Rücken untergebracht und zwischen zwei Plexiglasscheiben geklemmt werden. Der Halter bietet also Platz für 10 DIN A4 Seiten. Zum Schluss nun ein Bild vom Halter während der Aufarbeitung. Leider habe ich vom gesamten Mast kein Bild, weshalb ich hier auch keins zeigen kann.


Der Halter nach erfolgter Neulackierung, kurz vor der Montage.

Wer jetzt noch Geduld hat... Wie bereits mehrfach erwähnt stammen diese Exponate aus unserem alten Garten. Das soll heißen, dass Ende 2006 der alte Garten geräumt wurde, da die Fläche dem weiteren Flutschutz an der Elbe zum Opfer fiel. Zwischenzeitlich fanden wir einen neuen Garten in Nähe zum Alten, auf dem nun hoffentlich meine Sammlung auf längere Sicht sicher ist. Da auch weiterhin neues dazu kam, werde ich jetztt mit den Exponaten im neuen Garten fortsetzen.


Machen wir nun einen Sprung ins Jahr 2008. Nachdem der alte Garten Ende 2006 geräumt wurde, begann dann gleichzeitig zur Räumung im alten Garten, der Aufbau im neuen Garten. Der Aufbau, bei dem auch viel neues dazu kam, wurde im Sommer 2008 vorläufig beendet. Die Sammlung sieht nun wie folgt aus:

Am Jahresende 2006 wurde bereits der kleine Pfosten mit dem Taster wieder montiert.



Aus dem alten Garten mitgenommen wurde der Pfosten mit dem Taster, der rein mechanisch arbeitet. Wird der Taster betätigt, wird im Inneren ein Kontakt geschlossen, und die Steuerung erhält eine Zustandsänderung - der Befehl eine Ampelphase  durchlaufen zu lassen.

Der Laternenmast aus dem alten Garten, wurde ersetzt durch ein 1 Meter kürzeres Exemplar und wurde 2007 eingebaut. Der alte Ampelmast wurde ebenfalls 2007 wieder eingebaut, allerdings sind nun insgesammt drei Signalgeber an ihm befestigt. Im Eingangsbereich erfolgte dann 2008 der weitere Einbau eines Mastes, der allerdings schon im Jahre 2007 an gleicher Stelle ein kurzes Gastspiel gab. Nachdem der Mast damals montiert war, wurden Stimmen in der Nachbarschaft laut, der Mast sei zu groß, negativ wirkte sich dabei sicher auch aus, dass sich auf der Spitze des Mastes ein großes beleuchtetes "Vorfahrt gewähren" Schild befand. Somit war der Mast insgesammt knapp 4,5 Meter hoch. Nach einem Gespräch mit dem Vorstand schlug ich vor, den Mast um insgesamt einen Meter zu kürzen. Dieses sollte ein Schlosser für mich tun, da der Mast danach auch gleich neu verzinkt werden sollte. Da zuerst viel Arbeit beim Schlosser anlag, und später das Wetter bescheiden war, wurde der Mast allerdings erst im April fertig und wurde dann Anfang Mai eingebaut.


So sah der Mast im Herbst 2007 aus.


Und so sieht der Mast nach erfolgter Kürzung im Frühjahr 2008 aus. Das blaue Schild ist übrigens die Ortsangabe für einen in der Erde liegenden Schieber der Wasserversorgung. Genau heißt es, dass sich geradeaus vom Schild aus in 10,4 Metern ein Schieber befindet, der in einem Rohr mit 300 mm Durchmesser eingebaut ist. Dieses Schild ist original am Mast gewesen.


Und so sieht der Mast nun im Jahre 2009 aus. Es befindet sich jetzt am Mast auch ein "kapazitiver Taster" (links) und -Ampelolaf goes east-- ein Kleinsignalgeber der Firma Huber, der einstmals in Berlin leuchtete.. Dieser SG hatte in Hamburg keinerlei Vorbild, aber diesen SG fand ich so knuffig, dass ich ihn haben musste. Frisch lackiert und neu verkabelt hängt er nun am Eingang.. Das ursprünglich vorhandene Hydranten Schild musste allerdings weichen, da ansonsten kein Platz gewesen wäre.Ebenfalls hängt jetzt auch hier das obligatorische "Bitte Drücken ..." Schild am Taster.

An dem Mast finden sich nun folgende vier Signalgeber:


1, Einen 3x Alu Signalgeber mit "Balkensignalen", wie sie im ÖPNV Verwendung finden. Dieser Signalgeber wurde vor der Montage aufwendig restauriert.


Hier das Innenleben eines Alu Glocken Signalgebers, die Reflektoren sind zwar verkehrt herum eingebaut, (der Anschlag müsste rechts sein), aber das ändert nichts an der Funktion.


2. Ein 2x Signalgeber der Firma Siemens, ausgestattet mit LED Fußgängersymbolen von Futurit, FuturLED 3. Da diese speziellen LED Einsätze mit 40 V betrieben werden, meine Steuerung aber 230 V abgibt. mussten hier zwei Trafos eingebaut werden, je einen für Grün, und einen für Rot.


Ein LED Einsatz wie oben, in nicht eingebautem Zustand. Für Fußgänger, oder andere Symbole wird einfach eine Schablone, die Maske, in die Streuscheibe gedrückt. Jede Farbe, Rot, Gelb, Grün, oder Weiß, hat eigene Einsätze, da die LED im Gehäuse schon jeweils eine Farbe abgeben. Darum befindet sich auf dem Gehäuse auch eine Farbangabe 


3, und 4, sind je ein 1x Signalgeber der Firma Siemens in 210 mm und 300 mm. Beide sind mit Doppelreflektoren, das heißt zwei Glühlampen pro Leuchte und einer weißen Streuscheibe ausgerüstet, diese beiden "Leuchten" beleuchten nun jeweils eine Seite der Laube. Hervorgegangen sind die beiden Leuchten aus der Wegbeleuchtung und aus der Leuchte an der alten Laube, siehe oben.

Als Zusatz befinden sich an dem Mast noch zwei Taster, wie sie auch in Hamburg Verwendung finden. Dabei handelt es sich einmal um einen Taster, der mit Induktivität arbeitet und bis auf den eigentlichen "Knopf" identisch ist mit dem obigen Taster, der schon im alten Garten zu finden war. Und als Letztes kam noch ein "kapazitiver" Taster hinzu, der lediglich mit der Hand berührt werden muss. Als Quittierung leuchten, oder blinken dann diverse, im Taster eingebaute, LED. Es erscheint der Schriftzug "Signal kommt".



















Induktiver Taster, wie er auch heute noch vielerorts in Hamburg zu finden ist. Im Gegensatz zum Taster der auch schon imalten Garten war, arbeitet dieser mit Induktivität, dabei nähert sichbei Betätigung, im Inneren des Kastens ein metallischer Stößel einemSchaltgerät, und sorgt so dafür, dass der Kontakt geschlossen wird,während der alte Taster rein mechanisch arbeitet.


Auch aufgrund vielfacher Nachfrage, wie denn so ein Kasten von innen aussieht, hier mal der Innenraum des Tasters. Das kleine gelbe Bauteil im Gehäuse ist der eigentliche Taster. Der Rest vom Gehäuse ist Verpackung. Die zu sehende"Zielscheibe" ist der Punkt, an dem der Stößel ansetzen muss um den Taster zu betätigen, allerdings tut es auch jeder andere metallische Gegenstand, so zum Beispiel ein Schraubendreher. Den Stößel kann man auf folgendem Bild sehen:



Hier zum Vergleich noch mal das Innenleben des einfachen Tasters. Ein einfacher Schalter schließt bei Betätigung einen Stromkreis, lässt man den Taster wieder los, öffnet sich der Stromkreis wieder.


Kapazitiver Taster (links), der Firma RTB, wie er seit wenigen Jahren auch in Hamburg zum Einsatz kommt.Durch Berührung der Tastfläche mit der Hand, entsteht, einfach gesagt, im Taster ein Impuls, der gleichbedeutend ist mit "Kontakt geschlossen", als Quittierung leuchtet dann ein Feld mit dem Text "Signal kommt"


Eine Merkwürdigkeit stellen allerdings zweifelsohne die Hinweisschilder dar. Seit ich denken kann (Ich bin Baujahr 1977), gibt es an den Tastern diese Hinweise. So etwas habe ich bisher in noch keiner anderen deutschen Stadt gesehen. Aber man kann es verstehen, wozu sollte denn wohl ein "Knopf" an einer Ampel gut sein. Es könnte ja schließlich auch ein Knopf sein, um ein Taxi anzufordern, oder um einen Alarm auszulösen, oder, oder, oder. Touristen sagen, wir Hamburger bräuchten solche Hinweise, weil wir so blöd sind. Die Wahrheit ist allerdings, dass wir diese Schilder wegen der noch dümmeren Touristen haben, die Hamburg bevölkern.

Der Platz im neuen Garten ist zwar nicht mehr, sondern weniger geworden, dennoch wuchs die Sammlung seit 2006 noch um ein einige Stücke, die zusätzlich zum schon Vorhandenen, einen Platz finden mussten und müssen.

Allerdings gab es auch einen Abgang, nämlich den ehemaligen Anzeiger, wie er im Elbtunnel verwendet wird, siehe oben. Dieser Signalgeber ist nun aufrecht an einem Mast montiert und besitzt zwei Pfeile, die für den Abbiegerverkehr Bedeutung haben.

Im Sommer 2009 dann, ergab es sich, dass ein ganz besonderer Mast zu mir in den Garten gefunden hat. Es handelt sich um den Mast, an dem gut 26 Jahre lang, seit 1979 ein Signalgeber aus meiner Sammlung hing, der 2005 ersetzt wurde, der Mast selber nun wurde dieses Jahr dann im Laufe der komplett Sanierung der betreffenden LSA erneuert, da er, wie auch die anderen Masten in meiner Sammlung, keine "Durchrostungsmaschette" am Bodenbereich besitzt.Der Mast ersetzt nun den alten Mast, mit dem großen NV SG, sowie dem Abbiegesignal und dem Strabblinker, zusätzlich hängt nun auch nach über 4 Jahren Restaurierung der original zugehörige 300mm Alu Glocken Signalgeber an diesem Mast.


Das ist nun der neue Mast, er ist gegenüber dem bisherigem ca. 50cm nach Südosten und 50cm  nach Nordosten gewandert, um den Raum hinter ihm besser nutzen zu können. Als "Krönung erhielt er zum Schluss noch einen Wetterhahn aus Edelstahl aufgesetzt. Das Hydrantenschild ist ebenfalls "neu" es befand sich ursprünglich am kleinen Mast neben dem Eingang.


Seit Ende letzten Jahres hängt auch dieser Taster der Firma Urich bei mir, den mir die Firma Urich freundlicherweise gestiftet hat. Der Taster nennt sich ABVR und hat eigentlich alles, was man in solch einen Taster hineinbekommt. Vorne die große Drückerplatte für die Anforderung. Unten am Gehäuseboden gibt es noch einen zusätzlichen Taster, der für Bedienung meiner Steuerung verwendet wird. Als Quittierung für die Anforderung leuchtet hier auf jeder Seite ein großer roter Punkt, die Platte oben schlussendlich vibriert, wenn der Fußgänger grün hat. Die in der Platte eingelassenen Symbole dienen Sehgeschädigten als Orientierung.


Diesen Futurit Kleinsignalgeber mit FuturLED bekam ich Ende 2009 sozusagen als Weihnachtsgeschenk. Dieses Stück ist 100% identisch, mit den Signalgebern, wie sie seit ca. 2007 in Hamburg aufgestellt werden. Da auch hier 40V für den Betrieb benötigt werden, baute ich Trafen ein.


Auch ganz neu, ist dieser Kleinsignalgeber der Firma Langmatz, wie er auch heute noch in Hamburg vorzufinden ist. In Hamburg gibt es sowohl die Rot/ Gelb/ Grün, als auch die Rot/ Rot/ Grün Variante, dieses Exemplar stiftete mir netterweise der Hersteller dieser Signale, die Firma Langmatz.

Der große 300 mm Kunststoff SG mit Niedervolt Technikwurde hier wieder aufgehängt. Er besitzt  in allen drei Kammern Doppeltraf(en) und hat besondere Streuscheiben mit einer feinen Streuung, sowie auch waagerechten Linien.


Oben: Exemplarisch hier die Ansicht der Kammer für Grün.
Unten: Gut zu sehen sind hier die feine Streuung und die waagerechten Linien.



Zu sehen ist hier das Abbiegesignal neben dem "Hauptsignal". Oberhalb des grünen Pfeils auf schwarzem Grund, befindet sich in schwarz auf gelben Grund ein weiterer Pfeil, um dem Abbiegerverkehr unabhängig vom Geradeausverkehr die Fahrt zu gewähren. Dieser Signalgeber ist ein "Joint Venture" aus ganz Deutschland, Das Gehäuse stammt (neu) aus Nürnberg, die LED Einsätze bekam ich nach langer Suche von der Firma Signalbau Huber in München zur Verfügung gestellt, die Streuscheiben bekam ich ebenfalls aus München, allerdings vom Hersteller, der Firma Dialight-Garufo, auch hier danke. Schlussendlich sind noch die Halter zu erwähnen, die nötig sind, um die LED Platinen im Signal einzubauen. Hier half mir die Firma Vattenfall und die Schlosserei Schwartau, die mir die fehlenden Winkel nach Vorlage perfekt nachfertigte.


Hier ein Detailfoto vom Abbiegesignal, eingebaut sind hier LED Einsätze der Firma Garufo, bei diesen Einsätzen sind auf einer großen Scheibe viele farbige LED angeordnet. Die Scheibe selbst, ist geraucht transparent. Nachdem ein Ampelsammelnder Freund von mir die Scheiben ohne Signal sah, meinte er, die würden sich gut vor LED machen, wie recht er hatte! In Hamburg gab es sehr wenige Anlagen dieser Art, aktuell laufen in Hamburg noch 2 Anlagen mit dieser Technik. Danach wurden FuturLED eingeführt.

Der dritte Signalgeber an diesem Mast ist ein einteiliger Signalgeber aus Aluminium mit 300 mm Streuscheibe. Solche Signalgeber wurden in Hamburg bis zum Ende der Straßenbahn in Hamburg, an einigen Kreuzungen benutzt. Das Symbol wurde nach einer original Vorlage neu gezeichnet, und auf eine Streuscheibe geklebt.


Der Signalgeber wurde nach umfangreicher Restaurierung in 2007 montiert.


Nun ist er also komplett, wie gesagt hatte ich sehr großes Glück, den originalen Masten zu diesem SG zu bekommen. Das Signal kam 2005 in meine Sammlung und wurde erst inm Sommer 2009 umfangreich restauriert, um gleich an seinen jetzigem Platz montiert zu werden. Die Streuscheiben sind sogenannte invertierte Pfeile für alle drei Farben, diese Anordnung ist ünüblich, obgleich gerade in Hamburg noch gelegentlich zu finden, üblicherweise sind die oberen Pfeile jeweils schwarz auf gelbem, oder rotem Grund. Der Signalgeber ist eindeutig früher als 1979 erstmontiert, da ich an allen normalerweise unlackierten Teilen wie Dichtungen und Schrauben Grünen Lack gefunden habe.Da ich den SG direkt nach seiner Demontage bekam muss er also vor seinem letzten Standplatz schon eine Generalüberholung bekommen haben.


Ebenfalls sehr jung, aber auch in Hamburg noch sehr jung, ist ein Signalgeber der Firma Dambach, wobei das Ghäuse, wie bei vielen "Marken" von Futurit stammt, und dort unter dem Namen Mondial geführt wird. Diese Signalgeber werden in Hamburg ausschließlich in 210 mm Durchmesser und mit LED Technik von Futurit, FuturLED 3, eingebaut. Die LED Einsätze sind identisch, mit denen, die in dem obigem Signalgeber zu finden sind, weshalb auch hier Trafos eingebaut werden mussten, wie das dann aussieht erkennt man auf folgendem Bild:



Wie doch die Zeit vergeht. Auf dem oberen Bild mit dem LED Signalgeber hängt er noch alleine auf seiner Platte, mittlerweile haben sich diverse Kabel daneben gesellt, das linke Kabel zum Beispiel dient dem Nullleiter für die Fahrradampel, das mittlere dem Doppeltaster und das rechte führt zum Masten am Eingang

Da mit so vielen Signalgebern und Leuchten die Steuerung zu klein wurde, bekam sie Anfang 2008 eine Erweiterung, die es ermöglicht, alle Signalgeber vorbildgetreu zu steuern. Bis auf die Laternen werden die Signalgeber nach einem festen Turnus gesteuert..

In der Grundstellung hat der Straßenverkehr Grün, und der Fußgänger Rot, die Abbiegeampel ist erloschen. Fordert nun ein Fußgänger ein Signal an, wird die Straßenampel Rot, und der Abbiegerpfeil leuchtet grün. Der Fußgänger bekommt nun Grün. Kurz bevor die Phase nun zun Ende ist, bekommt der Fußgänger Rot, wird der Abbiegepfeil gelb, und erlischt, wenn der Straßenverkehr "grün/gelb" hat. Für die Straßenbahn ist ein Zyklus in der Steuerung programmiert, der alle 10 Minuten eine Phase durchlaufen lässt. Das "Balkensignal" wird allerdings wie ein Fußgängersignal geschaltet, da in der Steuerung schon wieder alle Kapazitäten erschöpft sind. Wird die Steuerung einstmals erneut vergrößert, wird die Busampel, wie man auch sagen kann, separat geschaltet.


Im rechten Kasten befindet sich die alte Steuerung und im linken Kasten die Ergänzung.


Im Zuge des letzten Masteinbaus, siehe unten, musste auch die Seitenwand neu gestaltet werden. Im Verteilerkasten unter dem Signal liegt der Abzweig zum neuen Mast. Durch das Rohr geht das Kabel nach außen zum Mast. Rechts die "Glocke", welche einmal zu einm Telefon gehörte. Links die Steuerungen "Haschitec TTS I" und "Haschitec TTS II", sowie viele Kabel. Die Kästen unter der Glocke sind nur Deko.

Um einmal zu zeigen, welche Signalgeber ich habe, habe ich mal eine Zeichnung mit einer Kreuzung erstellt , wie sie aussehen müsste, damit alle meine Signalgeber sinnvoll zusammen wirken würden.


Natürlich gibt es in Hamburg keine Kreuzung, die so aussieht, allerdings sind fast alle Besonderheiten in der Anordnung so, oder so ähnlich in Hamburg zu finden. Die Zeichnung machte mir nach meiner Skizze ein guter Bekannter. Die Straßenbahn fährt hier von Süden nach Norden, mit einem toten Abzweig in die A- Allee. B - Kamp, sowie C - Chaussee sind Einbahnstraßen mit Fahrtrichtung Norden.

Um weitere Schätze, wie das Vierpunktsignal, und das Düsseldorfer Straßenbahnsignal unterzubringen, wurde erneut ein Mast gestellt. Dieser Mast war original auch 3,30m lang, er war ursprünglich der "große" Mast. Mittlerweile ist er auf ca. 1,90m gekürzt, am unteren Teil wird noch eine Kletterhilfe für Gewächse montiert.


Ein neuer Standort war schnell gefunden! Wo jetzt im Hintergrund der Mast mit dem Wetterhahn zu sehen ist, stand bisher dieser Mast


Nach dem Kürzen, wofür mein herzlicher Dank an die Schlosserei Pieper in Hamburg Neugraben (http://www.pieper-schlosserei.de) geht, wurde der Mast von der Firma Knief in Hamburg Harburg, auch hier DANKE, gestrahlt und grundiert, hier wird er gerade auf meinem Hänger für den Transport verzurrt. Der Sand im Hänger ist für den Einbau des Mastes vorgesehen. Auch hier ein ganz großes Danke an meine Mutter, die mir mit Rat und vor allem mit Tat, bei meinem Hobby hilft. geht


Der Mast eingebaut, am unteren Teil ist noch eine Rankhilfe für Gewächse angebracht, deshalb die umlaufenden Bügel, die man auf den vorherigen Bildern sehen konnte. Gut drei Viertel des im oberen Bilde zu sehenden Sandes sind beim Setzen dieses Mastes schon wieder verarbeitet.


Der neue Mast nun (fast) komplett. Nun hängen noch ein DDR Fußgängersignal mit Sachsenmännchen, ein Kleinsignal mit dem Hutmännchen, siehe dazu auch die Extrarubrik, und ein Siemens Kunststoff dreifachSignal mit Euromännchen Rot/ Rot/ Grün. Zum Schluss folgt noch ein Siemens Signalgeber aus Blech, welcher zur Zeit restauriert wird.


Als Erstes wurden das Vierpunktsignal und das Düsseldorfer Straßenbahnsignal montiert. Weitere Signale werden noch folgen.


Das Kleinsignal mit Hutmännchen wird weiter unten genauer beschrieben und hinterfragt. Gut zu sehen jedenfalls ist, dass die Fußgänger etwas abgehackt wirken, da die Gläser eine starke Krümmung und eine auffällige Streuung haben.



Diesen DDR Signalgeber bekam ich 2009 aus Berlin, (dank auch an die Firma Alliander), für Ihre Hilfe.


Diesen Siemens Signalgeber fand ich 2009 im Schrott, mit Euromännchen und Rot/ Rot/ Grün ausgerüstet, unterstützt er jetzt die Sammlung



Ein alter Bekannter. Der 300mm Fußgänger Signalgeber direkt am Eingang, kurzfristig wurden allerdings seine Fußgänger durch Abbiege Pfeile, analog dem weiter oben zu sehenden Signal, ersetzt, hier ist allerdings die neueste Pfeilform nach RiLSA zu sehen. Demnächst wird aber, ein alter 210mm Signalgeber aus Aluguss, der zur Zeit restauriert wird, seinen Platz einnehmen. Dieser wird dann mit besonderen "Schmankerln" aufwarten, denn er besitzt, zwar unsichtbar, Glasreflektoren und, allerdings sichtbar besondere abbiege Pfeile, wie sie vor der RiLSA 1973 in Hamburg durchaus üblich waren.



Auch das hat es in Hamburg gegeben. Hutmännchen! Diese sind aber im Zuge der RiLSA 1973 (Richtlinie für Licht-Signal-Anlagen) Rasch durch die bekannten "Westmännchen" ersetzt worden.

Natürlich habe ich auch meine Nummer "1" wieder montiert.


Meine Nummer 1 im Jahre 2008.

Bei Hamburger Signalgebern handelt es sich in großer Zahl um Produkte der Firma Siemens. Die heute allgemein bekannten Signalgeber aus Kunststoff tauchten erstmals in den frühen 1970er Jahren in Hamburg auf, seit Mitte der 2000er Jahre werden allerdings Signalgeber von Swarco des Typs "Mondial" entweder mit "Signalbau Huber", oder älter, "Dambach" Aufschrift verbaut. Bei den Siemens Typen kamen über die Jahre drei unterschiedliche Herstellerkennzeichen zur Anwendung:


Das klassische S & H Logo, welches für "Siemens und Halske" steht, wurde von Anfang der 1970er bis Mitte der 1980er verwendet, (bei 300mm Signalen vermutlich auch länger).Das Logo befindet sich unten rechts.


Dieser "Siemens" Schriftzug kam dann Mitte der 1980er Jahre heraus, hier ist ein Feld nach innen abgesetzt, und der Schriftzug sitzt erhaben auf diesem Feld (300mm Signale habe ich mit diesem Schriftzug noch nicht gesehen). Der Schriftzug befindet sich unten links.


Dieser Schriftzug kam dann Anfang bis Mitte der 1990er Jahre heraus, die Schrift ist identisch mit der des oberen Schriftzuges, doch hat man hier den Schriftzug nur erhaben auf der Grundfläche ausgeführt. Bekannt bei 200mm, als auch bei 300mm Signalgebern. Auch hier ist der Schriftzug unten Links. Dieser Schriftzug ist heute noch gebräuchlich, allerdings werden bei Silux LED Signalgebern andere Türen mit verändertem Logo verbaut.



Neben meine "Nummer 1" gesellte sich dann noch ein Doppeltaster hinzu, der,  ebenfalls induktiv arbeitet. Doppeltaster deshalb, da er zwei eingebaute Drücker hat, einen sichtbaren, sowie einen am Boden des gelben Gehäuses, der ursprünglich den Tongeber für Sehbehinderte auslöste. Der zweite Taster dient nun der Bedienung der Steuerung, und hat also immer noch eine sinnvolle Funktion, soweit man mein Hobby sinnvoll nennen mag. Zur einfacheren Montage ist er auf eine stabile Holzplatte geschraubt worden.

Auch der Signalgeber, der ehemals unter der Veranda leuchtete leuchtet wieder, jetzt allerdings auf der Terrasse. Ursprünglich bekam ich ihn mit eingebauter Niedervolttechnik, wobei allerdings im SG keine Trafos zu finden waren, sondern die Niederspannung ursprünglich schon von der Steuerung her kam.  Nachdem ich ihn nun lange Zeit mit normalen Glühlampen betrieb, entschied ich mich nun dazu ihn wieder zum NV SG umzubauen. Der Doppelreflektor im Rot war allerdings seinerzeit einfach. Ich habe ihn nun der Darstellung wegen eingebaut. Alles was man braucht sind NV Reflektoren, Trafos und Leuchtmittel, diese sind in jedem guten Ampelsammlerhaushalt zu finden, da ich aber wohl doch keinen so guten Haushalt führe, half mir der André  vom Ampelplaneten, www.ampelplanet.de mit einigen wichtigen Teilen aus.


Der Signalgeber auf der Terrasse im Jahre 2008.


Mittlerweile haben sich auch beleuchtete Verkehrszeichen in meine Sammlung verirrt.So zähle ich zu meiner Sammlung das schon oben gezeigte "Vorfahrt gewähren", das Zeichen des "rechts vorbei fahren", und zu guter Letzt ein Zeichen dessen Bedeutung ich nicht eindeutig beschreiben kann, es handelt sich dabei lediglich um eine runde, gelbe Tafel. Allerdings bin ich durch noch vorhandene Zeichen zu dem Schluss gekommen, dass dieses Zeichen wohl dann verwendet wurde, wenn es sowohl die Möglichkeit gab, links an dem Schild vorbeizufahren, als auch rechts. Da diese Zeichen mit Ausnahme des "Vorfahrt gewähren" mit der Straßenbeleuchtung gekoppelt waren, habe ich auch meine Schilder mit der Straßenbeleuchtung geschaltet.


Beleuchtete Verkehrszeichen wie dieses gehören "dank" retro-reflektierender Folie bald der Vergangenheit an. Den "Mast" fertigte mir ein Schlosser. 


Ein Richtzeichen welches sagt: Fahrtrichtung nur geradeaus. Hier wurde die neuere Pfeilform nach Euronorm verwendet. Ähnlich habe ich dieses Zeichen auch als "Fahrtrichtung rechts neben dem Signal".


Wenn auch nicht an solchen Laternenmasten, so aber doch an den größeren Brüdern, waren solche Zeichen zu finden, weshalb ich dieses an dem kleinen Mast nachgebildet habe. Hier wurde, im Gegensatz zum obigen Zeichen, der alte Pfeiltyp verwendet, wie er bis Anfang der 1990er Jahre ausschließlich an solchen Leuchtzeichen zu finden war.


Direkt Rücken an Rücken zum obigen Zeichen, befindet sich der "gelbe Punkt".


Das ist ein sogenannter Hellux Pilz, nach der Firma Hellux, die diese Lampen einst herstellte.


Das ist nun der "kleine" Mast. Statt wie im alten Garten 5 Meter, ist dieser nur noch drei Meter hoch. Jeweils zzgl. der Lampenhöhe. Zu diesen Leuchten gehört eigentlich auch nur ein kurzer Mast, der große im alten Garten, ist eigentlich der falsche, denn für ihn gibt es größere Pilzleuchten. Links und rechts am Mast sieht man gut die beiden Leuchtkästen.


Diese Laterne bekam ich 2010. Auch wenn sie so gut wie neu aussieht, war sie es nicht. Ich musste sie mir aus zwei teilweise beschädigten Exemplaren zusammenbauen, als Leuchtmittel kommt hier eine Energiesparlampe mit 30W und E27 Sockel zum Einsatz. Die ursprünglich vorhandenen Vorschaltgeräte für HQL Lampen wurden stillgelegt und entfernt.

Übrigens haben Licht, oder Ampelmasten in Hamburg eine Besonderheit, die ich auch noch nirgends woanders gesehen habe, dabei handelt es sich um eine "Mastmarke", auf der unter Anderem das Herstellungsdatum des Mastes, der Hersteller und die Größe abgelesen werden können, allerdings gibt es auch ganz wenige Masten in Hamburg, die eine solche Marke nicht besitzen.


Dieses ist die Mastmarke am "kurzen" Mast. Auf der Marke steht unter anderem das Jahr '86, was bedeutet, dass der Mast 1986 gefertigt wurde.


Ein Oldtimer ist der Lichtmast wirklich, mit seinem Baujahr '64 gehört er zweifellos zu meinen ältesten Sammlungsstücken.


Der "neue" große Mast ist von 1979, wie man auf der Marke lesen kann

Der kleine Mast mit dem Taster besitzt zwar auch eine Marke, diese ist aber kurz über dem Fuß angebracht der in der Erde liegt, weshalb ich hiervon kein Bild habe, der Mast stammt allerdings von 1982.

"Dem großen Ampelmast kann ich allerdings kein Alter zuordnen, da er nicht aus Hamburg stammt, und von daher nicht über eine Marke verfügt." Das schrieb ich 2008. Mittlerweile ist dieser Mast nicht mehr groß, sondern nur noch ca. 1,90 m klein, ein Herstellungsjahr ist allerdings weiterhin unbekannt. Bilder vom jetzigen Zustand und Einbauort sind weiter oben zu sehen.

Um meine Sammlung noch zu komplettieren, hier noch einmal meine Schildersammlung:


Straßenschild ca. Anfang der 1980er Jahre


Straßenschild ca. Mitte der 1980er Jahre.


Das bereits oben gezeigte Überholverbotszeichen, jetzt allerdings aufgearbeitet.


Nur eine Einbahnstraße? Man beachte hier die besondere Schriftart.


Ein Sackgassenschild bereichert seit 2009 meine Sammlung, aufgestellt 2010, bedarf es wohl keiner weiteren Erläuterung.


Eine Fahrradampel aus Hamburg, fand im Herbst 2008 zu mir. Solche SG sind bis ca. Mitte bis Ende der 70er in Hamburg zu finden gewesen. Seit Ende der 80er gibt es wieder Fahrradampeln, allerdings nun aus Kunsstoff und nicht so urig, sondern nur funktionell. Die "Glocken", also die Befestigungen,sind im Gegensatz zu denen der Alu Ampeln nicht aus Kunststoff, sondern aus Eisenguss, die Form ist hier etwas eleganter, obgleich André www.ampelplanet.de, den gleichen Signalgeber hat, allerdings wurden bei seinem Stück Glocken aus Kunststoff verbaut. Die (klaren)Streuscheiben in diesem Signalgeber sind einfach in die Tür eingelegt, die Farbe bekommt das Ganze dann durch eine dahinter gelegte, gefärbte Glasscheibe, diese ist mit einem Gummiring umgeben und dichtet so die Öffnung ab. Der Innenraum ist eher schlicht gestaltet außer den Kabeln, sowie den Fassungen ist hier nicht viel zu sehen, die kräuselige Farbe im Inneren ist wohl darauf zurückzuführen, dass ein nicht ganz frischer Lack verwandt wurde.




Dieses mal kein Emaille, sondern nur lackiertes und rostiges Blech. Dieses Schild ist nun seit Herbst 2008 in meinem Besitz, aber entgegen den anderen Stücken schon sehr ramponiert. Solche Schilder sind bis in die 70er Jahre in Hamburg noch zu finden gewesen. Sollte jemand dieses Schild in der emaillierten Ausführung haben, und es abgeben wollen, würde ich mich sehr über eine Mail an ampel.olaf@t-online.de freuen.


Hier mal ein Bild von Zuhause, auf diese Schilderkombination bin ich besonders stolz, dieses Zeichen bedeutet: "Verbot der Einfahrt" und den Zusatz muss ich wohl nicht erläutern. Sowohl vom Inhalt als auch von der Historie sind diese Schilder bemerkenswert. Eine solche Kombination gab es tatsächlich an der Fährstraße in Hamburg Wilhelmsburg. Da diese eine Einbahnstraße war und ist, düfen natürlich keine KFZ in die falsche Richtung fahren, eine Ausnahme bildete nur die Straßenbahn, dessen Gleis früher in Richtung Süden, also stadtauswärts zum Mengeplatz hier befahren werden musste. Außerdem ist es noch wichtig zu bemerken, dass diese Piktogramme eine Hamburgensie waren, denn dieses, als auch das Obere des einen Blinksignalgebers waren Hamburg spezifisch. Den Zusatz erwarb ich in 2006 bei Ebay, beim "Hauptschild" hatte ich Glück und war zur richtigen Zeit am richtigen Ort, als man dieses Schild demontierte. Beide Schilder sind übrigens emailliertes Stahlblech.



Ein Tagesausflug führte mich im März 2009 nach Berlin, natürlich hat man diese Reise gleich genutzt um etwas von Berlin nach Hamburg mitzubringen, neben einem original DDR Fußgänger SG und einem Vierpunktsignal, auch original DDR, beide jetzt zu finden bei: www.jochen-schoenfelder.de, verirrte sich auch ein Kasten für eine Handsteuerung in den Kofferaum unseres Autos. Nachdem dieser nun von den Sportsfreunden der Sperrtechnik kurz SSDeV geöffnet wurde und ein neuer Schlüssel, der auch für den innen liegenden Schlüsselschalter passt, nachgefertigt wurde, wird dieser Kasten wieder angeschlossen und soll auch an meiner Steuerung künftig als Handsteuergerät arbeiten.

Kurze Zeit später bekam ich dann über Jochen Schönfelder, www.jochen-schoenfelder.de ein sehr seltenes Vierpunktsignal von Siemens, wie es seinerzeit vielfach auch in Hamburg zu finden war. Das nun mir gehörende stammt aus Nürnberg.. Da es sehr selten ist, ich vermute mal maximal 10 in Deutschland noch vorhandene Signale, ist natürlich auch der subjektive Wert des Signals sehr hoch, aber auch hier gilt, immer billiger als die Konkurrenz, weshalb ich mir einen Verkauf schon bei einem Gebot von 499.999,99 € vorstellen könnte.




Obwohl das Signal noch in einem sehr guten Zustand war, hat auch hier der Zahn der Zeit deutliche Spuren hinterlassen (Bilder oben), so dass es sich anbot, dem SG ein neues Farbkleid zu verpassen, und da sich beim Demontieren des Registers mit den Fassungen die Kabel als sehr brüchig und spröde erwiesen, tauschte ich sie auch gleich noch gegen modernere Kabel aus (Bilder unten). Auch bei diesem Signal bin ich wieder mit Teilen unterstützt worden, hier möchte ich der Firma Kremer GmbH Wächtersbach danken, die mir die Dichtungsringe für die Linsen bereitstellte.







Hier ein paar Impressionen der Restaration.


Nach über einem Jahr, am 29.3.2009 bekam ich das Signal, wurde es endlich an seinem neuen Platz montiert und angeklemmt. Dieses Signal war bis zum Jahr 2000 in Nünrnberg in Funktion.

Ein Vierpunktsignal dient übrigens dem ÖPNV. Wobei zwei waagerechte Punkte "Halt!" bedeuten und zwei senkrechte, oder diagonale Punkte "Fahrt!" in die jeweilige Richtung bedeuten. Allerdings waren zwei artgleiche Signale vorhanden, wenn man dank einer Weiche mehr als eine Fahrtrichtung nutzen konnte, denn ein allein stehendes Signal darf nur "Fahrt!", oder "Halt!" in der, durch die Gleislage, vorgegebenen Richtung anzeigen.



Ein Neuzugang Anfang April 2009 war obiges Signal. Dieses stammt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus Düsseldorf, und hat als Signal für die Straßenbahnen gedient. In der oberen Kammer war eine rote Scheibe hinter die Linse gelegt, wie auch beim Fahrradsignalgeber aus Hamburg, in die untere Kammer wurde eine "Minimaske" eingebaut die Streuung blieb weiß. Das bedeutet also, oben Rot = Halt und unten weißer senkrechter Balken, oder Diagonalbalken = Fahrt.

Ich bedanke mich für die Auskünfte herzlich bei einem aufmerksamen Besucher meiner Seite.

Mittlerweile wurde der SG komplettiert mit dem roten Glas, sowie dem "Fahrt" signalisierendem Balken.



Nun ist auch dieses Signal betriebsfähig und im Originalzustand wieder montiert.

Vom André http://www.ampelplanet.de bekam ich dann im Frühjahr folgendes interessante Stück: Ein Signalgeber, der eindeutig einen Glockensignalgeber von Siemens nachbildet, nur dass dieser Signalgeber aus Alu gefertigt wurde, und die beiden Kammern nur durch ein eingschweißtes Blech getrennt sind. An Selben sind auch die beiden Fassungen Sockel an Sockel verschraubt. Das Signal stammt vermutlich aus Anfang der 1960er und soll zuletzt in einem Verkehrsgarten gehangen haben. Das Signal wurde vollständig und aufwendig restauriert und erstrahlt nun wie die originalen Streuscheiben  in neuem Glanz. Auch hier waren seinerzeit Hutmännchen eingesetzt, die aber erst einmal aufwendig gereinigt werden mussten um sie anschließend nachzumalen.

Sollte jemand meiner Besucher eine Ahnung haben, wofür diese Signale wirklich waren, und ob sie echt Siemens waren, wäre ich ihm für alle Informationen an:

ampel.olaf@t-online.de ,

sehr dankbar.


Oben: Die Seitenansicht, die eindeutig an Siemens erinnert, auch die Glocken sind höchstprofesionelle Nachbauten der großen von Siemens, selbst die Schuten sind aufwendig aus einem Stück mit abgewinkelten Laschen gefertigt, nach einfacher Bastellösung sieht das alles nicht aus.

Unten: Die Streuscheiben mit den schon bekannten Hutmännchen, auch deshalb kann man schon davon ausgehen, dass der SG vor 1973 (RiLSA '73) gefertigt wurde.
Die Streuscheiben sind baugleich mit denen aus dem Huber Klein SG und denen noch heute vielfach in Berlin zu findenen Siemens Klein SG



Rätselfrage: Wie viele Schildkröten sind auf diesem Bild zu sehen?

Zwei dieser Schildkröten werden demnächst bei uns im Garten leuchten. Diese Exemplare stammen aus Lübeck, allerdings gab es ursprünglich in Hamburg identische Exemplare, das Material ist sowohl Aluminium, als auch, (verdammt schweres), Gusseisen.

Bei vielen Stücken in meiner Sammlung habe ich Hilfe von der Schlosserei  Pieper aus Hamburg Neugraben erfahren, hier werden zum Beispiel gerade diverse Teile für verschiedene Exponate lackiert, die mittlerweile auf dieser Seite zu sehen sind. Weitere SG sind derzeit in Vorbereitung.



Vielen Dank auch an Nico von der Schlosserei Pieper, der sich für mich einen Sonnabend geopfert hat, um mir die Einzelteile zu lackieren.. Hier grundiert er übrigens gerade die Wanne für den neuen Glocken Signalgeber, der am Eingang mit den "Hutmännchen" aufgehängt werden soll.

Diese Seite befindet sich im Auf - und Umbau und wird ständig erweitert. Später  erfolgen auch noch genauere Detailangaben zu meinen einzelnen Exponaten. Ein späterer Besuch lohnt also! 


Neuestes Update: 23. Juni 2010


Neue Bilder am "neuen kleinen" Mast, neues Bild am "großen" Mast, sowie diverse Textverbesserungen.

Letztes Update:    21. Junii 2010

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